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Großstädte in Deutschland - Potsdam

Potsdam ist eine Stadt im nordöstlichen Teil Deutschlands. Sie ist Landeshauptstadt und größte Stadt sowie eines der vier Oberzentren des Bundeslandes Brandenburg und hat den Status einer Kreisfreien Stadt. Nächst größere Städte sind die unmittelbar nordöstlich an Potsdam angrenzende Bundeshauptstadt Berlin (Entfernung zur Berliner Innenstadt ca. 26 km), Magdeburg ca. 103 km westlich, Leipzig ca. 100 km südwestlich von Potsdam.

Die Einwohnerzahl der Stadt Potsdam überschritt 1939 die Grenze von 100.000, wodurch sie zur Großstadt wurde.

Geographie

Potsdam liegt südwestlich von Berlin am Mittellauf der Havel, in einer eiszeitlich geprägten Wald-Seen-Landschaft, die durch den Wechsel von breiten Talniederungen und Moränenhügeln charakterisiert ist. Die Havel fließt am Strandbad Babelsberg bei 29,4 m über Normalnull. Der Teltowkanal und die Nuthe münden im Stadtgebiet in die Havel.

Weitere Gewässer sind Griebnitzsee, Templiner See, Vorderkappe, Hinterkappe, Neustädter Havelbucht, Alte und Neue Fahrt um die Freundschaftsinsel, Jungfernsee, Sacrow-Paretzer-Kanal, Glienicker Lake, Heiliger See, Glienicker See, Fahrländer See, Wublitz, Großer Zernsee, Schlänitzsee, Stern- oder Baggersee, Aradosee, Teufelssee und Hirtenteich.

Die höchste Erhebung im Stadtgebiet ist der "Kleine Ravensberg" mit 114,2 m ü. NN. Die tiefste Stelle ist der mittlere Wasserspiegel der Havelgewässer mit 29 m NN.

In der deutschen Kartografie und Geodäsie ist das Postdam Datum der Zentralpunkt für das Bessel-Ellipsoid des Gauß-Krüger-Koordinatensystem.

Wappen

Beschreibung: In Gold einen nach links sehenden, schwarz bewehrten, golden gerauteten roten Adler. Der Wappenschild wird gekrönt von einer gewölbten, fünfzinnigen, roten Mauerkrone. Die Stadtflagge ist Rot-Gelb mit dem Wappen.

Geschichte

Entwicklung der Stadt Potsdam vom Mittelalter bis zur kurfürstlich- königlichen Residenz 1660 – 1806

Slawenzeit: -1. urkundliche Erwähnung fällt in die slawische Besiedlung des Havellandes (7 – 12. Jahrhundert) -7. Jhr.: slawischer Stamm der Wilzen errichten Burganlage entlang der Havel -9. / 10. Jhr.: Burgort Poztupimi -12. Jhr.: (deutsche Herrschaft) Niederungsburg durch steinerne Turmburg ersetzt und Errichtung kleiner städteähnlicher Siedlungen -1304: Erwähnung Potsdams als Stedeken („Städtlein“) -1317: Burg und Städtlein

Mittelalter: -1573: kleiner städtischer Marktfleck mit 2000 Einwohnern und 192 Häusern und nur geringem Wirtschaftspotential. -1618 – 1648 (30 jähriger Krieg): Von den 198 Häusern liegen 1660 119 wüst und nur noch 700 Menschen leben in der Stadt.

Kürfürstliche- königliche Residenz 1660 bis 1806: Mit dem kurmärkischen Landtag 1653, auf dem der Kurfürst die Macht des Landadels einschränkte, begann die absolutistische Zeit in Brandenburg.

Die urkundlich erste Erwähnung erfuhr Potsdam im Jahr 993, als die Siedlung aus einem slawischen Burgwall bestand. Potsdam als deutsche Siedlung wurde vermutlich im 12. Jahrhundert gegründet und war lange Zeit sehr klein und unbedeutend. 1345 wurde Potsdam das Stadtrecht verliehen.

Erst mit dem Ausbau ab 1660 zur Jagd-Residenz von Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg entstand ein Entwicklungsschub. Die Stadt wurde ein wichtiger Garnisonsort des preußischen Heeres. Das Stadtschloss wurde später als Sommersitz der preußischen Königsfamilie genutzt, deren König Friedrich II. (der Große) dort das Schloss Sanssouci (mit großem Schlosspark und künstlichem Weinberg) bauen ließ. Im 19. Jahrhundert siedelten sich auch viele Regierungsbeamte in Potsdam an.

Zu Beginn der Zeit des Dritten Reiches fand am 21. März 1933 der "Tag von Potsdam" statt, ein Staatsakt in der Potsdamer Garnisonkirche, bei dem der greise Reichspräsident Paul von Hindenburg dem neuen Reichskanzler Adolf Hitler die Hand drückte und damit ein Bündnis von Militär (Reichswehr) und Nationalsozialismus symbolisierte.

Potsdam wurde im Zweiten Weltkrieg durch Bomben schwer beschädigt. Im Schloss Cecilienhof, dem Wohnsitz des letzten deutschen Kronprinzen, fand vom 17. Juli bis 2. August 1945 die Potsdamer Konferenz der Siegermächte USA (Franklin_D._Roosevelt/ später Harry_S._Truman), Großbritannien (Winston_Churchill und Clement_Richard_Attlee) und Sowjetunion (Stalin) statt, die mit dem Potsdamer Abkommen beendet wurde.

Religionen

Die Stadt Potsdam gehörte anfangs zur Propstei Spandau des Bistums Brandenburg. 1541 führte der Kurfürst von Brandenburg die Reformation ein. Danach teilte die Stadt die Geschickte des gesamten Landes Brandenburg und war über Jahrhunderte eine überwiegend protestantische Stadt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis, doch gab es auch reformierte Gemeindeglieder. Seit 1730 war Potsdam Sitz einer eigenen "Inspektion", die für die Stadt und das Amt Potsdam zuständig war. Ab 1721 gab es neben der alten Potsdamer Pfarrkirche weitere neue Kirchen und Pfarrgemeinden. In jener Zeit kam es zu Streitigkeiten zwischen den Lutheranern und den Reformierten. Letztere hielten zunächst in der Schlosskirche ihre Gottesdienste ab, doch erhielten sie später die Garnisons- und Heiliggeistkirche gemeinsam mit den Lutheranern. Ab 1723 gab es auch eine Französisch-Reformierte Gemeinde, welche 1753 eine eigene Kirche erhielt. In der Neustadt entstand ab 1795 eine eigene Kirchengemeinde.

1817 wurden beide Konfessionen innerhalb Preußens zu einer einheitlichen Landeskirche (Unierte Kirche) vereinigt. Somit gehörten die protestantischen Gemeinden Potsdams zur "Evangelischen Kirche in Preußen" bzw. deren Provinzialkirche Brandenburg, deren Oberhaupt der jeweilige König von Preußen als "summus episcopus" war. Doch gab es auch Gegner dieser Union. So entstand auch in Potsdam eine alt-lutherische Gemeinde, die 1902 eine eigene Kirche (vorher bestand nur ein Bethaus) baute.

Nach Wegfall des Landesherrlichen Kirchenregiments 1918 war die Provinzialkirche Brandenburgs Gründungsmitglied der "Evangelischen Kirche der Altpreußischen Union" und 1947 wurde sie eine selbständige Landeskirche (Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg) mit einem Bischof an der Spitze. 2004 fusionierte die Kirche mit der Evangelischen Kirche der schlesischen Oberlausitz zur Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz. Die protestantischen Kirchengemeinden Potsdams gehören - sofern es sich nicht um Freikirchen handelt - zum Kirchenkreis Potsdam innerhalb des Sprengels Neuruppin, dessen Sitz (Generalsuperintendentur) sich ebenfalls in Potsdam befindet.

Neben den landeskirchlichen Gemeinden gibt es auch mehrere Freikirchen in Potsdam. So gab es u.a. bereits sehr früh eine Herrnhuter Brüdergemeine.

Da Potsdam Garnisonsstadt war, gab es auch katholische Soldaten in der Stadt, die ab 1722 in einer kleinen Fachwerkkirche ihre Gottesdienste abhielten. 1868 entstand am Bassinplatz eine katholische Kirche. Die katholischen Bistümer im Norden Deutschlands waren während der Reformation untergegangen, daher entwickelten sich erst im 18. Jahrhundert wieder katholische Kirchenstrukturen. So konnte z.B. ab 1747 in Berlin die Kirche St. Hedwig (heute Bischofskirche des Erzbistums Berlin) erbaut und 1773 eingeweiht werden. Nach der Säkularisation 1803 konnte sich der Katholizismus weiter ausbreiten und 1821 wurde im gesamten Deutschen Bund die katholische Kirche neu organisiert. Der Papst errichtete 1821 die "Fürstbischöfliche Delegatur Berlin-Brandenburg-Pommern". An ihrer Spitze stand der Propst von Sankt Hedwig in Berlin als Breslauer Delegat (Erzbistum Breslau). Zu diesem Kirchengebilde gehörten auch die Katholiken Potsdams, bis am 13. August 1930 das Bistum Berlin als Suffraganbistum von Breslau errichtet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das Gebiet der Kirchenprovinz Breslau getrennt. Daher wurde das Bistum Berlin exemt, d.h. es unterstand direkt dem Papst. Im Zuge der Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten wurden auch die kirchlichen Strukturen den neuen Gegebenheiten angepasst. So wurde 1994 das Bistum Berlin zum Erzbistum erhoben. Ihm wurden die beiden Suffraganbistümer Dresden-Meißen und Görlitz zugeordnet. Die Pfarrgemeinden Potsdams gehören somit heute zum Dekanat Potsdam des Erzbistums Berlin.

Etwa 80% der Bevölkerung gehören keiner Religion an.

Wirtschaft

Verkehr

Potsdam ist durch die Nähe zu Berlin äußerst gut an das Netz der Bundesautobahnen angeschlossen. Die Stadt wird im Westen und Süden vom so genannten Berliner Ring (A 10) und im Osten von der Autobahn A 115, die so genannte AVUS, die in die Innenstadt Berlins führt, umgeben. Folgende Bundesstraßen führen durch das Stadtgebiet: B 1, B 2 und B 273.

Die bedeutende Landstraße L 40 erschließt das südliche Berliner Umland über Stahnsdorf, Teltow, Mahlow, Schönefeld nach Berlin (Treptow-Köpenick) und ist im Potsdamer Stadtgebiet als Nuthe-Schnellstraße (Kraftfahrstraße) bezeichnet. Diese Straße verbindet Potsdam mit den Bundesstraßen B 101, B 96 und B 179.

Auch an das Eisenbahnnetz ist Potsdam gut angebunden. Von hier aus führen Bahnlinien in folgende Richtungen: Berlin, Flughafen Berlin-Schönefeld, Jüterbog, Dessau, Brandenburg an der Havel und Hennigsdorf. Es gibt folgende Bahnhöfe im Stadtgebiet:

  • Babelsberg (S-Bahn)
  • Charlottenhof (Regionalbahn, Regionalexpress / ehemals Potsdam-West)
  • Park Sanssouci (Regionalbahn, Regionalexpress / ehemals Wildpark und Kaiserbahnhof)
  • Griebnitzsee (S-Bahn, Regionalbahn)
  • Hauptbahnhof (S-Bahn, Regionalbahn, Regionalexpress, ICE / ehemals Potsdam-Stadt)
  • Medienstadt Babelsberg (Regionalbahn, Regionalexpress / ehemals Drewitz)
  • Pirschheide (Regionalbahn / ehemaliger Hauptbahnhof)
  • Golm
  • Satzkorn

Eisenbahnbetrieblich ist Potsdam jedoch kein eigenständiger Knotenpunkt, sondern seine Bahnanlagen gehören zum Knotenbereich Berlin, dessen "großer" Eisenbahnring (Berliner Außenring) Potsdam im Bereich des Bahnhofes Pirschheide durchschneidet; zu diesem Komplex gehört auch der südlich Potsdam gelegene Rangierbahnhof Seddin.

Den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bedienen außer der S-Bahn Berlin verschiedene Straßenbahn- und Buslinien der ViP Verkehrsbetriebe Potsdam GmbH. Alle Linien sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds Berlin-Brandenburg (VBB) zu benutzen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

  • Hans-Otto-Theater

Museen

  • Filmmuseum Potsdam
  • Filmstudios Babelsberg
  • Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte)

Bauwerke

  • Schloss Sanssouci (Wahrzeichen der Stadt) mit Park
    • Neue Kammern
    • Bildergalerie
    • Chinesisches Haus (Chinesisches Teehaus)
    • Friedenskirche
    • Neues Palais
    • Antikentempel
    • Freundschaftstempel
    • Römische Bäder
    • Schloss Charlottenhof
    • Orangerieschloss
    • Belvedere auf dem Klausberg
    • Drachenhaus auf dem Klausberg
    • Historische Mühle
  • Alexandrowka (ehem. Russische Kolonie)
    • russisch-orthodoxe Kirche Alexander Newski
  • Altes Rathaus
  • Fortunaportal
  • Glienicker Brücke
  • Holländisches Viertel
  • Kirchen
    • Nikolaikirche
    • St. Peter und Paul
    • Französische Kirche
    • Erlöserkirche
  • Krongut Bornstedt
  • Marstall
  • Im Neuen Garten
    • Marmorpalais
    • Schloss Cecilienhof
    • Meierei
  • Belvedere auf dem Pfingstberg
    • Pomonatempel
  • Maschinenhaus mit Pumpwerk für den Park Sanssouci in der Moschee an der Neustädter Havelbucht
  • Schloss Babelsberg mit Park
    • Kleines Schloss
    • Dampfmaschinenhaus
    • Matrosenhaus
    • Flatowturm
    • Gerichtslaube
  • Stadttore:
    • o Brandenburger Tor
    • o Nauener Tor
    • o Jägertor
  • Villenkolonie Neu Babelsberg

Sonstige Sehenswürdigkeiten

  • BUGA-Gelände
  • Freundschaftsinsel
  • Lindenpark
  • Lustgarten Potsdam
  • Wildpark
  • Stadtkanal

Der Stadtkanal in Potsdam ist ein, wegen des hohen Grundwasserstandes innerhalb des Stadtgebietes künstlich angelegter, ausgemauerter und der Entwässerung dienender Arm der Havel. Zwischen dem Ende der 1960er und dem Ende der 1990er war er zurückgebaut, verfüllt und überbaut worden. Die Rekonstruktion ist umstritten.

Regelmäßige Veranstaltungen

  • alljährliche Schlössernacht in den verschiedenen Schlössern der Stadt
  • Potsdamer Tanztage
  • Theaterfestival UNIDRAM
  • Weihnachtsmarkt (Sinta Klaas) und Tulpenfest im Holländischen Viertel

Ehrenbürger

Die Stadt Potsdam hat folgenden Personen das Ehrenbürgerrecht verliehen (Auflistung chronologisch nach Verleihungsjahr):

  • 1822: Deesen, Verwalter des Königlichen Schauspielhauses
  • 1833: Eugen von Puttkamer, Stadtkommandant und Generalmajor
  • 1834: Decker, Justizrat
  • 1835: Magnus Friedrich von Bassewitz, Regierungspräsident
  • 1838: Joachim von Ribbentrop, Präsident der Oberrechnungskammer
  • 1839: Wilhelm von Türk, Regierungs- und Schulrat
  • 1840: Flesche, Polizeidirektor
  • 1843: von Prittwitz, Generalmajor
  • 1844: Dr. Eylert, Bischof und Hofprediger an der Garnisonskirche
  • 1845: Graf Henkel von Donnersmark, Generalleutnant
  • 1849: Alexander von Humboldt, Wissenschaflter
  • 1856: Graf Friedrich von Wrangel, Generalfeldmarschall
  • 1863: Dr. h.c. Heinrich Eltester, Prediger und Gründer des Gustav-Adolf-Vereins in Potsdam
  • 1863: Peter Joseph Lenné, Generalgartendirektor
  • 1877: Herter, Stadtverordnetenvorsteher und Regierungsrat
  • 1877: Gobbin, 4. Bürgermeister und Regierungsrat
  • 1878: Bertheau, Stadtverordneter
  • 1890: von Stützner, Präsident der Oberrechnungskammer
  • 1891: Prof. Dr. Hermann Helmholtz, Naturforscher
  • 1896: Dr. Ludwig Wiese, Oberregierungsrat
  • 1897: Reinhold Boie, Oberbürgermeister
  • 1898: Ferdinand Koeppen, Bäckermeister und Stadtverordneter
  • 1901: August Heinrich Pusch, Hofbuchhändler, Stadtverordnetenvorsteher
  • 1905: Dr. Theobald von Bethmann Hollweg, Oberpräsident der Provinz Brandenburg
  • 1906: Bernhard D. Rogge, Garnisonspfarrer und Feldgeistlicher
  • 1913: August Graf zu Eulenburg, Oberhof- und Hausmarschall
  • 1921: Hermann Bolle, Hofmaurermeister
  • 1933: Paul von Hindenburg, Generalfeldmarschall und Reichspräsident
  • 1933: Dr. Felix Rosbund, Stadtverordnetenvorsteher und Rechtsanwalt
  • 1955: Prof. Willi Kurth
  • 1955: Prof. Dr. Max Volmer
  • 1959: Prof. Dr. Karl Foerster
  • 1959: Dr. h.c. Otto Meier
  • 1960: W. C. Aktschurin, Gardeoberst
  • 1960: Hans Marchwitza
  • 1965: Prof. J. F. Ludschuweit
  • 1965: Prof. Otto Nagel
  • 1970: Prof. Werner Nerlich
  • 1973: W. M. Scharow, General
  • 1973: Fritz Neidhardt
  • 1991: Prof. Dr. Ing. Friedrich Mielke
  • 2001: Prof. Dr. Hans-Joachim Giersberg
  • 2003: Siegward Sprotte

Söhne und Töchter der Stadt

Folgende Persönlichkeiten wurden in Potsdam geboren (Auflistung nach Geburtstag). Ob die Personen später in Potsdam ihren Wirkungskreis hatten oder nicht ist dabei unerheblich.

  • 1770, 3. August, Friedrich Wilhelm III., † 7. Juni 1840 in Berlin, König von Preußen 1797-1840
  • 1831, 18. Oktober, Friedrich I. bzw. Friedrich III., † 15. Juni 1888 in Potsdam, Kaiser des Deutschen Reichs und König von Preußen 1888
  • 1834, 16. Februar, Ernst Haeckel, † 9. August 1919 in Jena, Zoologe, Philosoph
  • 1859, 27. Januar, Wilhelm II., † 4. Juni 1941 in Doorn/Niederlande, Kaiser des Deutschen Reichs und König von Preußen 1888-1918
  • 1872, 4. November, Max Wilhelm August Heldt, † 27. Dezember 1933 in Dresden, Ministerpräsident von Sachsen 1924-29
  • 1901, 21. Oktober, Margarete Buber-Neumann, † 6. November 1989 in Frankfurt am Main, Schriftstellerin ("Als Gefangene bei Hitler und Stalin", "Von Potsdam nach Moskau")
  • 1928, 29. August, Klaus Bölling, Chef des Presse- u. Informationsamtes der Bundesregierung sowie Regierungssprecher (1974-1980 und 1982), Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik in der DDR (1981-1982)
  • 1934, 2. September, Hilla Becher, Fotografin (zusammen mit ihrem Ehemann Bernhard Becher erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen; Hauptarbeiten: Industriebauten, Wassertürme)
  • 1943, 25. November, Wolff-Ekkehardt Stein, Komponist ("Sun of Jamaica")
  • 1944, 18. November, Wolfgang Joop, Modedesigner
  • 1946, 29. Oktober, Oliver Bendt alias Jürgen Koch, Schauspieler, Kunstturner, Sänger ("Amarillo", "Mein Lied für Maria")
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